
Dubai Steuern, klar eingeordnet.
Was Unternehmen und Gründer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer und ihre DACH-Verbindung wissen müssen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erheben grundsätzlich keine persönliche Einkommensteuer. Dubai ist trotzdem nicht vollständig steuerfrei: Unternehmen können Körperschaftsteuer zahlen, auf viele Lieferungen und Leistungen fallen 5 Prozent Mehrwertsteuer an, und ein Wohnsitz oder eine Geschäftsleitung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kann dort weitere Steuerfolgen auslösen. Die UAE-Regeln und die DACH-Einordnung sind zwei getrennte Prüfungen.
Direkte Antwort · Geprüft am 11. August 2026Die wichtigsten Sätze und Grenzen auf einen Blick.
Die Zahlen betreffen unterschiedliche Bemessungsgrundlagen. Steuerpflichtiges Einkommen, Unternehmensumsatz und steuerpflichtige Lieferungen dürfen nicht miteinander verwechselt werden.
| Thema | Satz oder Grenze | Was tatsächlich gilt | Amtliche Grundlage |
|---|---|---|---|
| Persönliche Einkommensteuer | Grundsätzlich 0 % | Keine persönliche UAE-Einkommensteuer. Unternehmerische Tätigkeiten natürlicher Personen werden separat geprüft. | UAE Government |
| Körperschaftsteuer | 0 % / 9 % | 0 % bis einschließlich 375.000 VAE-Dirham (AED) steuerpflichtiges Einkommen; 9 % auf den darüberliegenden Teil. | UAE Ministry of Finance |
| Natürliche Person mit Geschäftstätigkeit | mehr als AED 1 Mio. Umsatz | Schwelle für den Corporate-Tax-Anwendungsbereich einer in den VAE ausgeübten Geschäftstätigkeit. | Federal Tax Authority |
| Mehrwertsteuer | 5 % Standard | Pflichtregistrierung für ansässige Unternehmen grundsätzlich über AED 375.000; freiwillig ab AED 187.500. | Federal Tax Authority |
| Qualifizierte Freezone-Person | 0 % auf qualifiziertes Einkommen | Nur bei fortlaufender Erfüllung aller QFZP-Voraussetzungen; anderes steuerpflichtiges Einkommen grundsätzlich 9 %. | FTA Free Zone Guide |
| DBA Deutschland-VAE | außer Kraft seit 31.12.2021 | Kein aktuelles Doppelbesteuerungsabkommen für Einkommensteuern; Informationsaustausch ist davon getrennt. | Bundesfinanzministerium |
Welche weiteren Abgaben können eine Rechnung verändern?
Verbrauchsteuer, Zoll und besondere Regeln
Für bestimmte Waren gelten Verbrauchsteuern; Einfuhren können Zoll auslösen. Immobilien, Finanzdienstleistungen, internationale Leistungen und Lieferungen in bestimmte Zonen folgen eigenen VAT-Regeln (mehr dazu im Guide Umsatzsteuer in den VAE). Ein Standardsatz allein reicht für die Kalkulation deshalb nicht aus.
Gebühren sind keine Einkommensteuer
Lizenz-, Visa-, Immobilien-, Tourismus- und kommunale Gebühren können die tatsächlichen Kosten erheblich beeinflussen. Sie sind von Corporate Tax und VAT zu unterscheiden und werden nach Tätigkeit, Emirat, Objekt oder behördlichem Vorgang geprüft.
Für die Planung: Vergleichen Sie nie nur einen Steuersatz. Entscheidend ist die Gesamtbelastung aus Steuer, Compliance, Lizenz, Audit, Personal, Büro und grenzüberschreitender Beratung.
UAE-Struktur und lokale Steuerfolgen zusammenführen.
UAE-System und Entscheidungsweg
Wir erklären Sätze, Schwellen, Registrierungen und die Schnittstellen zu Freezone, Wohnsitz und laufender Compliance. Daraus entsteht ein belastbarer Weg für Struktur und Umsetzung in den VAE.
Persönliche Auswirkungen gemeinsam klären
Die steuerlichen Auswirkungen in Ihrem Ansässigkeitsstaat sollten mit einem dort zugelassenen Steuerberater abgestimmt werden. In vielen Mandaten führen wir auf Wunsch ein gemeinsames Gespräch mit Ihnen und Ihrem Steuerberater, damit beide Seiten zusammenpassen.
Sechs Fragen, bevor Sie einen Steuersatz bewerten.
Die Reihenfolge verhindert, dass eine einzelne Zahl zur Strukturentscheidung wird. Erst der Sachverhalt, dann die Einordnung und zuletzt die Umsetzung.
Welche Ebene wird geprüft?
Persönliche Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer beantworten unterschiedliche Fragen.
Wo bestehen die Anknüpfungspunkte?
Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt, Geschäftsleitung und Betriebsstätte werden getrennt erfasst.
Wie entsteht der Umsatz?
Kunden, Verträge, Leistungserbringung und Zahlungswege bestimmen die weitere Prüfung.
Welche Registrierung greift?
Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer und mögliche Entlastungen haben eigene Voraussetzungen und Fristen.
Ist eine Freizonenregelung relevant?
Erst jetzt werden qualifizierte Einkünfte, Substanz, Ausschlüsse und laufende Nachweise beurteilt.
Was muss dauerhaft dokumentiert werden?
Buchhaltung, Verträge, Beschlüsse, Fremdvergleich und Erklärungsfristen werden in einen laufenden Prozess überführt.
Wie funktioniert die Körperschaftsteuer in den VAE?
Für regulär steuerpflichtige Personen gelten 0 Prozent auf steuerpflichtiges Einkommen bis einschließlich AED 375.000 und 9 Prozent auf den darüberliegenden Teil. Die Grenze bezieht sich auf steuerpflichtiges Einkommen, nicht auf Umsatz.
Steuerkonto einrichten
Gesellschaften und andere steuerpflichtige Personen prüfen Registrierung und Fristen unabhängig davon, ob am Ende Steuer zu zahlen ist.
Gewinn nachvollziehbar ermitteln
Der Jahresabschluss bildet den Ausgangspunkt; steuerliche Anpassungen, verbundene Parteien und Belege folgen getrennt.
Fristen und Zahlung steuern
Steuererklärung und Zahlung sind grundsätzlich innerhalb von neun Monaten nach Ende der Steuerperiode fällig.
Entscheidungen belegbar halten
Verträge, Rechnungen, Beschlüsse, Verrechnungspreise und Mittelbewegungen müssen zum tatsächlichen Geschäft passen.
Was ändert die Verlängerung bis Ende 2029?
Die Small Business Relief (SBR), auf Deutsch Entlastung für kleine Unternehmen, wurde durch Ministerialbeschluss Nr. 131/2026 verlängert. Sie kann nun für Steuerperioden gewählt werden, die am oder vor dem 31. Dezember 2029 enden.
Höchstens AED 3 Mio. Umsatz
Der Umsatz darf in der betreffenden und in allen maßgeblichen vorherigen Steuerperioden die Schwelle von AED 3 Millionen nicht überschritten haben.
Ansässige steuerpflichtige Person
Die Wahl steht grundsätzlich berechtigten, in den VAE ansässigen steuerpflichtigen Personen offen. Eine qualifizierte Freezone-Person und bestimmte multinationale Gruppen sind ausgeschlossen.
Kein steuerpflichtiges Einkommen
Bei wirksamer Wahl wird die Person für die betreffende Steuerperiode so behandelt, als habe sie kein steuerpflichtiges Einkommen erzielt. Die Wahl erfolgt für jede Periode separat.
Entlastung hat Folgewirkungen
Nicht genutzte Verluste und Nettozinsaufwand aus einer SBR-Periode können nicht wie im Standardregime vorgetragen werden. Wachstum und Investitionen gehören deshalb in die Entscheidung.
Vom Buchgewinn zum steuerpflichtigen Einkommen.
Die Steuer wird nicht einfach auf den Kontostand oder jede eingehende Zahlung erhoben. Ausgangspunkt ist regelmäßig das Ergebnis des Jahresabschlusses, das nach den Corporate-Tax-Regeln angepasst wird.
Geschäftsvorfälle vollständig erfassen
Umsätze, sonstige Erträge, Beteiligungserträge und Veräußerungen werden nach ihrer Art erfasst. Steuerbefreiungen sind keine pauschale Eigenschaft einer Holding oder Freezone-Lizenz.
Betriebliche Veranlassung belegen
Eine Zahlung wird nicht allein durch die Firmenkarte abzugsfähig. Vertrag, Rechnung, Leistungsbezug und geschäftlicher Zweck müssen zusammenpassen; für einzelne Ausgaben gelten Begrenzungen.
Beteiligungen getrennt beurteilen
Steuergruppen, qualifizierte Gruppenübertragungen und Beteiligungsbefreiungen haben eigene Voraussetzungen. Eigentumsquote, Haltedauer, Steuerstatus und Dokumentation sind vorab zu prüfen.
Nutzung nicht voraussetzen
Steuerliche Verluste können unter Voraussetzungen vorgetragen oder innerhalb zulässiger Strukturen genutzt werden. Änderungen der Eigentümer- oder Geschäftstätigkeit können die Nutzung begrenzen.
Fremdvergleich gilt auch im Mittelstand
Leistungen, Darlehen, Managementgebühren und Vermögensübertragungen zwischen verbundenen Personen müssen fremdüblich sein. Umfang und Form der Verrechnungspreisdokumentation hängen von der konkreten Konstellation ab; die zugrunde liegende Preislogik sollte jedoch vom ersten Geschäftsjahr an nachvollziehbar sein.
Gesellschaft und Person trennen
Gehalt, Erstattung, Darlehen, Dividende und private Entnahme sind wirtschaftlich und rechtlich verschiedene Vorgänge. Eine saubere Freigabe und Verbuchung schützt nicht nur die Steuerposition, sondern auch Bankakte, Audit und Mittelherkunftsnachweis.
0 Prozent sind eine Qualifikation, kein Lizenzmerkmal.
Eine qualifizierte Freezone-Person, auf Englisch Qualifying Free Zone Person (QFZP), erhält den Satz von 0 Prozent nur auf qualifiziertes Einkommen und nur bei fortlaufender Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen.
Tätigkeit und Transaktionspartner müssen unter die geltenden Regeln fallen.
Kernaktivitäten, Vermögenswerte, Mitarbeiter und Ausgaben müssen angemessen sein.
Nicht qualifizierende Umsätze dürfen die gesetzliche Toleranz nicht überschreiten.
Geschäfte mit verbundenen Personen müssen fremdüblich dokumentiert werden.
Für QFZP sind testierte Jahresabschlüsse erforderlich, unabhängig von einer allgemeinen Umsatzgrenze.
Wann werden 5 Prozent VAT operativ relevant?
Die UAE-Mehrwertsteuer, auf Englisch Value Added Tax (VAT), hat grundsätzlich einen Standardsatz von 5 Prozent. Zum Nullsatz besteuerte und steuerfreie Leistungen sind nicht dasselbe; das beeinflusst Registrierung und Vorsteuer.
AED 375.000 Pflichtgrenze
Die Registrierung ist grundsätzlich verpflichtend, wenn steuerpflichtige Lieferungen und Importe in den vergangenen zwölf Monaten AED 375.000 überschritten haben oder dies in den nächsten 30 Tagen erwartet wird. Freiwillige Registrierung kann ab AED 187.500 möglich sein.
Sonderregeln statt Standardgrenze
Wer als nichtansässiges Unternehmen steuerpflichtige Leistungen in den VAE erbringt, kann unabhängig von der allgemeinen Schwelle registrierungspflichtig werden, wenn keine andere Person die Steuer schuldet.
Welche Unterlagen und Fristen gehören in den laufenden Prozess?
Gute Steuerplanung beginnt nicht kurz vor der Erklärung. Sie verbindet Buchhaltung, Verträge und Entscheidungen mit einem festen Monats-, Quartals- und Jahresrhythmus.
Rechnungen, Bankbewegungen, Verträge und Belege zeitnah erfassen und offene Fragen dokumentieren.
VAT-Position, Abstimmungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Geschäfte mit verbundenen Personen prüfen.
Abschluss, Inventar, Rückstellungen, Gesellschafterkonten und notwendige steuerliche Anpassungen vorbereiten.
Corporate-Tax-Erklärung, Zahlung, erforderlichen Audit und Aufbewahrung der Nachweise fristgerecht abschließen.
Welche Regeln können außerhalb der VAE weiterwirken?
Eine UAE-Lizenz und ein niedriger UAE-Satz beantworten nicht automatisch die Steuerfrage in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Wegzugsbesteuerung
§ 6 AStG kann bei bestimmten Beteiligungen eine fiktive Veräußerung auslösen. Beteiligung, Wert, Zeitpunkt und Zahlungsweg gehören vor den Umzug.
Hinzurechnungsbesteuerung
Bestimmte niedrig besteuerte passive Einkünfte einer beherrschten Auslandsgesellschaft können nach §§ 7 ff. AStG zugerechnet werden.
Ort der Geschäftsleitung
Entscheidend ist, wo die geschäftliche Oberleitung tatsächlich ausgeübt wird. Eine Dubai-Adresse allein verschiebt diesen Ort nicht.
DBA-Status getrennt prüfen
Das deutsche Doppelbesteuerungsabkommen ist außer Kraft. Das österreichische Abkommen besteht fort; die Schweiz ist nach ihren eigenen Regeln zu prüfen.
Visa, Emirates ID und Steueransässigkeit sind nicht dasselbe.
Mehrere gesetzliche Tests
Die VAE kennen unter anderem einen 183-Tage-Test, einen 90- bis 182-Tage-Test mit zusätzlichen UAE-Anknüpfungen sowie eine Prüfung von gewöhnlichem Wohnsitz und Mittelpunkt persönlicher und finanzieller Interessen. Kein einzelnes Dokument ersetzt die Tatsachen.
Jeder Staat entscheidet selbst
Ein UAE Tax Residency Certificate (TRC), auf Deutsch Ansässigkeitsbescheinigung, beendet nicht automatisch einen deutschen, österreichischen oder schweizerischen Wohnsitz oder eine dortige Steuerpflicht. Beide Seiten werden getrennt dokumentiert.
Drei Zahlenbeispiele, bewusst vereinfacht.
AED 1 Mio. steuerpflichtiges Einkommen
Bei regulärer Besteuerung bleiben AED 375.000 mit 0 Prozent belastet. Auf AED 625.000 entfallen 9 Prozent, also AED 56.250 Körperschaftsteuer. Vorausgesetzt wird, dass AED 1 Million bereits das steuerpflichtige Einkommen nach Anpassungen ist.
AED 1,2 Mio. Unternehmensumsatz
Die Umsatzschwelle für eine natürliche Person ist überschritten. Besteuert wird nicht der Umsatz, sondern das nach den Corporate-Tax-Regeln ermittelte steuerpflichtige Einkommen. Lohn und persönliche Anlagen werden anders abgegrenzt.
AED 400.000 steuerpflichtige Leistungen
Bei einem ansässigen Unternehmen liegt der Betrag über der allgemeinen Pflichtgrenze. Zeitraum, Leistungsart und mögliche Sonderregeln müssen dennoch vor dem Antrag geprüft werden.
Einordnung: Die Beispiele zeigen die UAE-Mechanik. Die persönliche Gesamtwirkung in Ihrem Ansässigkeitsstaat stimmen Sie mit einem dort zugelassenen Steuerberater ab; auf Wunsch begleiten wir dieses Gespräch gemeinsam.
Wann kann Dubai steuerlich sinnvoll sein, und wann nicht?
Tatsächlicher UAE-Betrieb
Geschäft, Entscheidungen, Verträge, Personal und Aufzeichnungen lassen sich in den VAE nachvollziehbar organisieren.
Nur ein Steuerversprechen
Wenn Wohnsitz, Geschäftsleitung und Kundenarbeit in DACH bleiben, löst eine UAE-Lizenz die steuerlichen Anknüpfungspunkte nicht automatisch.
Dokumentation im Alltag
Buchhaltung, Verträge, Beschlüsse, Fremdvergleich und Mittelbewegungen müssen mit der beschriebenen Struktur übereinstimmen.
Wegzug und Eigentum
Beteiligungen, Wohnsitz, Familie, Unternehmen und DBA-Status werden vor Gründung oder Umzug mit Ihrem im jeweiligen Land zugelassenen Steuerberater abgestimmt.
Länderbezogene Vorbereitung: Für Deutschland erklärt der Guide zur Abmeldung vor dem Auslandsumzug den melderechtlichen Schritt und seine steuerlichen Grenzen. Für österreichische Fälle zeigt die Wegzugsbesteuerung beim Umzug in die VAE, welche Prüfung vor dem Drittstaat-Wegzug erforderlich ist.
Was eine Dubai-Struktur steuerlich unnötig angreifbar macht.
Diese Fehler entstehen, wenn Lizenz, Steuersatz und tatsächliche Umsetzung als dieselbe Entscheidung behandelt werden.
Freizone mit 0 Prozent gleichsetzen
Eine Freizonenlizenz allein entscheidet weder über den anwendbaren Satz noch über qualifizierte Einkünfte.
Person und Gesellschaft vermischen
Ein VAE-Aufenthaltstitel, eine Gesellschaft und die persönliche Steueransässigkeit sind getrennte Prüfungen.
Eine Wahl wie eine Befreiung behandeln
Entlastungsregelungen haben Voraussetzungen, Folgepflichten und Ausschlüsse; sie ersetzen keine Buchhaltung.
Nur auf den Jahresumsatz schauen
Leistungsart, Ansässigkeit, Zeitraum und Sonderregeln können wichtiger sein als eine einzelne Schwelle.
Den bisherigen Staat erst später prüfen
Wohnsitz, Geschäftsleitung, Beteiligungen und Abkommensstatus gehören vor Gründung oder Wegzug auf den Tisch.
Nur zum Antrag dokumentieren
Die tatsächliche Tätigkeit muss auch nach der Registrierung zu Verträgen, Beschlüssen, Rechnungen und Zahlungsströmen passen.
Welche Steuerfrage müssen Sie als Nächstes lösen?
Buchhaltung, Corporate Tax, VAT, Erklärungen und Fristen organisieren.
Compliance-Leistung ansehen →Qualifiziertes Einkommen, Substanz, De-minimis und Audit klären.
QFZP-Guide ansehen →UAE-Ansässigkeit und DACH-Steuerfolgen getrennt dokumentieren.
Wegzugssequenz ansehen →Holding, Geschäftsleitung, Ausschüttungen und Hinzurechnung zusammenführen.
Holding-Pillar ansehen →Fachlich weiterführen: Körperschaftsteuer in Dubai im Detail
Erst die Tatsachen, dann die Struktur.
„Eine UAE-Struktur ist nur dann belastbar, wenn Geschäft, Wohnsitz, Entscheidungen und Dokumentation dieselbe Geschichte erzählen. Wir koordinieren die UAE-Seite und beziehen auf Wunsch Ihren Steuerberater früh ein.“
Wohnsitz, Gesellschaften, Tätigkeit und Zahlungsströme erfasst.
Corporate Tax, VAT, Freezone und Fristen eingeordnet.
Fragen für das Gespräch mit Ihrem Steuerberater klar dokumentiert.
Gründung, Registrierung, Buchhaltung und Nachweise sequenziert.
Amtliche Grundlagen, keine Verkaufsaussagen.
Sätze und Schwellen werden gegen die zuständigen Behördenquellen geprüft. Die Logos und Namen kennzeichnen Quellen, keine Partnerschaft oder behördliche Empfehlung.
Von der Steuerfrage zur richtigen Umsetzung.
Die Leistungen lösen operative Aufgaben; die Guides vertiefen jeweils eine abgegrenzte Steuerfrage.
Buchhaltung und Compliance
Registrierungen, Aufzeichnungen, VAT und Corporate-Tax-Prozesse.
Leistung ansehen →Firmengründung
Tätigkeit, Jurisdiktion und operative Umsetzung festlegen.
Leistung ansehen →Holding und Stiftung
Eigentum, Kontrolle und grenzüberschreitende Governance.
Pillar ansehen →Wohnsitz in Dubai
Aufenthalt, Nachweise und persönliche Umsetzung planen.
Guide ansehen →Dubai-Steuern, klar beantwortet.
Wie viel Steuern zahlt man in Dubai?
Die Vereinigten Arabischen Emirate erheben grundsätzlich keine persönliche Einkommensteuer. Unternehmen unterliegen jedoch dem UAE-Körperschaftsteuerrecht: Für regulär steuerpflichtige Personen gelten 0 Prozent auf steuerpflichtiges Einkommen bis einschließlich AED 375.000 und 9 Prozent auf den darüberliegenden Teil. Die Mehrwertsteuer hat grundsätzlich einen Standardsatz von 5 Prozent.
Ist Dubai vollständig steuerfrei?
Nein. Neben der Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer gibt es Verbrauchsteuern sowie emiratsbezogene Gebühren. Außerdem kann Deutschland, Österreich oder die Schweiz weiterhin besteuern, wenn dort Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt, Geschäftsleitung oder andere steuerliche Anknüpfungspunkte bestehen.
Zahlt eine Freezone-Firma automatisch 0 Prozent Körperschaftsteuer?
Nein. Der Satz von 0 Prozent betrifft nur qualifiziertes Einkommen einer qualifizierten Freezone-Person bei fortlaufender Erfüllung aller Voraussetzungen. Nicht qualifizierende Einkünfte werden grundsätzlich mit 9 Prozent besteuert. Registrierung, Steuererklärung und testierte Jahresabschlüsse können trotzdem erforderlich sein.
Wann muss sich ein Unternehmen für VAT registrieren?
Für in den VAE ansässige Unternehmen ist die Registrierung grundsätzlich verpflichtend, wenn steuerpflichtige Umsätze und Importe in den vergangenen zwölf Monaten AED 375.000 überschritten haben oder diese Schwelle voraussichtlich in den nächsten 30 Tagen überschreiten. Eine freiwillige Registrierung kann ab AED 187.500 möglich sein. Für nichtansässige Unternehmen gelten Sonderregeln.
Wann unterliegt ein Selbständiger der UAE-Körperschaftsteuer?
Eine natürliche Person fällt für eine in den VAE ausgeübte Geschäftstätigkeit grundsätzlich in den Corporate-Tax-Anwendungsbereich, wenn der Gesamtumsatz daraus im Kalenderjahr AED 1 Million übersteigt. Lohn, persönliche Kapitalanlageerträge und bestimmte Immobilieninvestitionseinkünfte werden dabei nach der FTA grundsätzlich nicht als Geschäftstätigkeit behandelt.
Gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den VAE?
Das frühere Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den VAE ist am 31. Dezember 2021 außer Kraft getreten. Andere Vereinbarungen, insbesondere zum Informationsaustausch, können weiterhin gelten. Österreich hat dagegen ein geltendes Abkommen mit den VAE.
Macht eine Emirates ID automatisch in den VAE steuerlich ansässig?
Nein. Emirates ID, Visum und Gesellschaft entscheiden die Steueransässigkeit nicht allein. Die VAE kennen mehrere Ansässigkeitstests und Nachweise; zusätzlich prüft jeder andere betroffene Staat nach seinem eigenen Recht und gegebenenfalls nach einem Doppelbesteuerungsabkommen.
Was übernimmt The Key Advisory bei Steuern und Buchhaltung?
Wir strukturieren und koordinieren die Umsetzung in den VAE und unterstützen bei Buchhaltung, Registrierungen, Erklärungsprozessen und Unterlagen. Die steuerlichen Auswirkungen in Ihrem Ansässigkeitsstaat sollten mit einem dort zugelassenen Steuerberater abgestimmt werden. Auf Wunsch führen wir das Gespräch gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Steuerberater.
UAE-Regeln und DACH-Folgen zusammenführen.
Wir strukturieren die UAE-Seite und stimmen die Auswirkungen in Ihrem Ansässigkeitsstaat auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Steuerberater ab.
Analysen für DACH-Unternehmer.
Steueransässigkeit vor dem Wegzug
Warum Abmeldung, neue Ansässigkeit und UAE-Gründung zusammen geplant werden.
Analyse lesen →DBA Deutschland-VAE
Was das Außerkrafttreten für Ansässigkeit und Einkünfte bedeutet.
Analyse lesen →Hinzurechnungsbesteuerung
Wann passive Einkünfte einer UAE-Gesellschaft zugerechnet werden können.
Guide lesen →Dubai im Blick behalten
Ausgewählte Änderungen zu Aufenthalt, Investitionen, Unternehmen und Leben in Dubai – verständlich eingeordnet für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Kostenlos. Bestätigung per E-Mail (Double Opt-in). Jederzeit abbestellbar. Datenschutz.

